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Haus verkaufen in Frankfurt – Schritt für Schritt zum Bestpreis

Ajmal Jaweed13. Februar 2026Aktualisiert: Februar 202610 Min. Lesezeit

Frankfurt am Main gehört zu den teuersten und dynamischsten Immobilienmärkten Deutschlands. Als internationaler Finanzplatz mit über 760.000 Einwohnern und einer wachsenden Bevölkerung bietet die Mainmetropole hervorragende Bedingungen für den Immobilienverkauf. Doch gerade in einem so komplexen Markt ist eine professionelle Herangehensweise entscheidend, um den bestmöglichen Preis zu erzielen.

Frankfurter Immobilienmarkt 2026 – Aktuelle Lage

Der Frankfurter Immobilienmarkt zeigt sich 2026 stabil mit leicht steigender Tendenz. Nach der Korrekturphase 2023/2024 haben sich die Preise auf hohem Niveau eingependelt. Einfamilienhäuser werden je nach Lage zwischen 5.500 und 9.000 €/m² gehandelt, Eigentumswohnungen zwischen 4.000 und 8.500 €/m². Besonders gefragt sind Stadtteile wie Sachsenhausen, Nordend, Westend und Bockenheim.

Die Nachfrage wird getrieben durch den starken Arbeitsmarkt im Finanzsektor, die EZB, zahlreiche internationale Unternehmen und die exzellente Infrastruktur. Die begrenzte Baufläche in der Stadt sorgt für ein knappes Angebot, was die Preise stützt.

Vorbereitung: Die richtige Strategie für Frankfurt

Eine gründliche Vorbereitung ist der Schlüssel zum erfolgreichen Verkauf in Frankfurt. Beginnen Sie mindestens 3 Monate vor dem geplanten Verkaufsstart mit folgenden Schritten:

  • Unterlagen zusammenstellen: Grundbuchauszug, Energieausweis, Flurkarte, Baugenehmigungen und Grundrisse. In Frankfurt verlangen Käufer oft auch eine Altlastenauskunft.
  • Professionelle Bewertung: Lassen Sie den Verkehrswert von einem DEKRA-zertifizierten Sachverständigen ermitteln. In Frankfurt können Preisunterschiede zwischen Stadtteilen bis zu 40% betragen.
  • Optische Aufwertung: Home Staging und professionelle Fotografie sind in Frankfurt Standard. Investitionen von 2.000–5.000 € können den Verkaufspreis um 5–10% steigern.
  • Zeitpunkt wählen: In Frankfurt ist die Nachfrage ganzjährig hoch. Besonders aktiv ist der Markt im Frühjahr (März–Mai) und Herbst (September–November).

Preisfindung: Was ist Ihr Haus in Frankfurt wert?

Die Preisfindung ist in Frankfurt besonders anspruchsvoll, da die Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen erheblich sind. Ein Einfamilienhaus im Westend kann doppelt so viel wert sein wie ein vergleichbares Objekt in Fechenheim oder Griesheim.

Wichtige Wertfaktoren in Frankfurt: Stadtteil und Mikrolage, Anbindung an S-Bahn und U-Bahn, Nähe zu Schulen und Grünflächen, Gebäudezustand und Energieeffizienz, Grundstücksgröße und Bebauungsmöglichkeiten.

Online-Bewertungstools geben in Frankfurt oft ungenaue Ergebnisse, da sie die Mikrolage nicht ausreichend berücksichtigen. Ein professionelles Gutachten von ImmoInvest24 berücksichtigt alle lokalen Faktoren und liefert einen marktgerechten Preis.

Professionelle Vermarktung in Frankfurt

In Frankfurt erwarten Käufer einen professionellen Auftritt. Dazu gehören hochwertige Exposés mit Drohnenaufnahmen, 360°-Rundgänge, Insertion auf allen relevanten Portalen (ImmoScout24, Immowelt, eBay Kleinanzeigen) sowie gezielte Ansprache von Relocation-Agenturen für internationale Käufer.

Als erfahrener Makler im Rhein-Main-Gebiet verfügt ImmoInvest24 über ein breites Netzwerk an vorgemerkten Kaufinteressenten, darunter viele Expats und internationale Fachkräfte, die nach Frankfurt ziehen.

Besichtigungen & Verhandlungen

In Frankfurt sind Einzelbesichtigungen der Standard. Open-House-Events können bei besonders gefragten Objekten sinnvoll sein, um Wettbewerb unter den Interessenten zu erzeugen. Professionelle Verhandlungsführung ist entscheidend – in Frankfurt sind Kaufpreise von 5–10% über dem Angebotspreis bei begehrten Objekten keine Seltenheit.

Notartermin & Übergabe

Die Notarkosten in Hessen betragen ca. 1,5% des Kaufpreises. Die Grunderwerbsteuer liegt bei 6% (Hessen). Planen Sie 4–8 Wochen zwischen Notartermin und Kaufpreiszahlung ein. Die Übergabe erfolgt nach vollständiger Zahlung mit einem detaillierten Übergabeprotokoll.

Steuern beim Hausverkauf in Frankfurt

Beachten Sie die Spekulationsfrist von 10 Jahren bei nicht selbst genutzten Immobilien. Bei Eigennutzung in den letzten 3 Jahren vor dem Verkauf entfällt die Spekulationssteuer. Gewerblicher Grundstückshandel (3-Objekte-Grenze) kann in Frankfurt schnell relevant werden.

Fazit

Der Frankfurter Immobilienmarkt bietet hervorragende Verkaufschancen – vorausgesetzt, Sie gehen professionell vor. Eine DEKRA-zertifizierte Bewertung, professionelle Vermarktung und erfahrene Verhandlungsführung sind der Schlüssel zum Bestpreis. ImmoInvest24 begleitet Sie als Ihr lokaler Partner durch den gesamten Verkaufsprozess.

Über den Autor

Ajmal Jaweed – DEKRA-zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung

Ajmal Jaweed

DEKRA zertifiziert

Geschäftsführer der ImmoInvest24 GmbH & DEKRA-zertifizierter Sachverständiger

Ajmal Jaweed verfügt über mehr als 14 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche im Rhein-Main-Gebiet. Als DEKRA Standard Sachverständiger für Immobilienbewertung (Stufe D2) verbindet er fundierte Marktkenntnisse mit zertifizierter Bewertungskompetenz.

DEKRA Sachverständiger D2

14+ Jahre Immobilienerfahrung

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Haus in Frankfurt am Main 2026?
Die Kaufpreise für Einfamilienhäuser in Frankfurt liegen 2026 zwischen 5.500 und 9.000 €/m², je nach Stadtteil. Premium-Lagen wie Westend oder Sachsenhausen liegen am oberen Ende.
Wie lange dauert ein Hausverkauf in Frankfurt?
In Frankfurt beträgt die durchschnittliche Vermarktungsdauer 2–4 Monate. In begehrten Lagen wie Nordend oder Bockenheim kann es auch schneller gehen.
Brauche ich einen Makler für den Hausverkauf in Frankfurt?
Angesichts der Komplexität des Frankfurter Marktes und der hohen Preisunterschiede zwischen Stadtteilen ist ein erfahrener Makler mit DEKRA-Zertifizierung empfehlenswert.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Frankfurt?
Die Grunderwerbsteuer in Hessen beträgt 6% des Kaufpreises. Diese wird vom Käufer getragen.
Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Hausverkauf in Frankfurt?
Die Nachfrage in Frankfurt ist ganzjährig hoch. Besonders aktiv ist der Markt im Frühjahr (März–Mai) und Herbst (September–November).